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Rezension: Kindle-Hülle von Oberon Design

Heute möchte ich ein paar Zeilen zu meiner neuen Kindlehülle von Oberon Design schreiben. Wer sich dafür nicht interessiert und lieber Bilder (und mich …) sprechen lässt, findet am Ende dieses Artikels eine Galerie und eine Videorezension, die ich erstellt habe.

Die Hülle

Oberon Design hat seine Kindlehüllen ganz stark an klassische Ledereinbände angelehnt. Wer alte Bücher mag, wird hier sicherlich auch angetan sein. Verschlossen ist die Hülle mittels eines dicken Gummibands, das sich um einen Zinnknopf windet. Der Knopf wird hierbei von Oberon Design selbst zum Covermotiv passend gegossen. Bei meinem Cover Celtic Hounds findet sich hier beispielsweise ein keltischer Knoten. (Der keltische Jagdhund ist seit dem 17. Jahrhundert immer wieder als Motiv zu finden, er symbolisiert Jagd, Heilung und die Anderswelt. Jagdhunde galten als Wächter und der Legende nach geleiten sie verlorene Seelen in die Anderswelt. Mehr dazu findet sich in der englischen Wikipedia.)

Zu jedem Cover gibt es kostenlos einen Glückbringer (Charm), auch dieser ist passend zum Motiv ausgewählt, in meinem Fall lag dem Cover der Anhänger Celtic Diamond bei. Viele Käufer befestigen ihre Charms an dem Gummiverschluss des Kindles, das habe auch ich getan, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Ich finde, durch das kleine Zinnteil lässt sich das Gummiband besser lösen. Andererseits sehe ich aber auch die Gefahr, dass jemand an dem Band zieht, wenn die Hülle offen ist, und es zurückschnellt — in dem Fall könnte das Display des Kindles beschädigt werden.

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Neue Kindlewerbung: “Freunde”

Frau: “Ist das ein Kindle?”
Mann: “Ja.”
Frau: “Ich lese nur richtige Bücher …”
Mann: “Ich lese ein richtiges Buch.”
Frau: “Ich lese mein Buch in der Sonne, wo das Licht sehr blendet.”
Mann: “Das kann ich auch, guck? Der Bildschirm sieht genau so aus wie ein Papierbuch, also kann man damit gut bei hellem Sonnenschein lesen!”
Frau: “Aber Du kannst keine Seite knicken, um zu markieren, an welcher Stelle Du warst.”
Mann: “Nein, aber mein Kindle macht das automatisch für mich.”
Frau: “Aber es gibt einem so viel, wenn man wirklich die Seite knickt! [knickt die Seite um, guckt peinlich berührt und blickt ihn dann an] Darf ich mal gucken?”
Mann: “Klar.”
(frei übersetzt von mir)

Erinnert mich ein wenig an die “Mac vs. PC”-Werbekampagne von Apple. (Wer sie nicht kennt, findet hier einen Zusammenschnitt der Videos in einer deutschen Version.)

Sehr gelungen, der Spot – er informiert schließlich über den Hauptkritikpunkt an eBook-Readern, der bei eInk-Displays wirklich völlig unangebracht ist, weil das Display in der Sonne bestens funktionert. :)

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